Ideenwerkstatt Furth bei Göttweig

Warum ging Furth bei Göttweig den Weg mit nonconform?

Die Marktgemeinde Furth bei Göttweig in Niederösterreich stellt sich zahlreichen Herausforderungen: Dem notwendigen Ausbau der Volksschule, der Findung neuer Nutzungen für erhaltenswerte, denkmalgeschützte Bestandsgebäude, der Diskussion neuer Wohnformen und damit einhergehend auch dem Thema der Mobilität – drei Tage lang stellte sich das Team von nonconform gemeinsam mit der Gemeinde und dem Stift Göttweig mit den Bürger*innen aus allen Further Ortsteilen die Frage, was die neue Ortsmitte bieten soll. Zahlreiche Ideen und Vorschläge konnten aus in Summe 28 Ideenboxen, einer digitalen Ideenbox, dem offenen Ideenbüro, Workshops mit Schulklassen sowie Führungen durch das Projektgebiet und Abendveranstaltungen gesammelt werden. 

So bunt gemischt wie die Ideen, so waren es auch die Teilnehmer*innen: vom Schulkind bis zum Pensionisten – Bürgerinnen und Bürger aus Furth, Palt, Aigen, Steinaweg, Klein-Wien, Oberfucha und Göttweig ergriffen die Chance zur Mitgestaltung ihrer Heimatgemeinde.

Wie sieht das Ergebnis aus?

Das Ergebnis der 3 Tage wurde in einer öffentlichen Schlusspräsentation mit schematischen Plänen, Konzeptvorschlägen und Schaubildern vorgestellt. Es entstand eine Zukunftsvision, wie die Further Ortsmitte in Zukunft sein soll. Erste Schritte in Richtung Realisierung dieser Zukunftsvision wurden bereits gesetzt: eine Foodcoop ist in der Gründungsphase, der Gesangs-, Musik- und Theaterverein hat eine neue Heimat gefunden und eine Exkursion für den Gemeinderat und die Bürger*innen ist in Planung.

Wie geht es jetzt weiter?

Das Protokoll zur Ideenwerkstatt mit Beschreibung des gemeinsam erarbeiteten Ergebnisses ist nun fertig! Ein nächster Schritt zur Umsetzung ist die Erarbeitung eines Masterplanes. Wir freuen uns, dass wir auch diesen nächsten wichtigen Schritt der Gemeinde begleiten dürfen. Das Werkstatt- und Ideenprotokoll sowie alle weiteren Meilensteine werden auf der Projektwebseite kommuniziert.

„Wir sind begeistert, dass so viele die Gelegenheit zur Mitsprache genutzt haben.“
Gudrun Berger

Bürgermeisterin der Marktgemeinde Furth bei Göttweig

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