12. – 14. März 2019

Kapfenberg | Haus der Begegnung am Schirmitzbühel

Über Kapfenberg

Die Stadt Kapfenberg blickt positiv in die Zukunft: Der wichtige Industriestandort darf sich über ein anhaltendes Wirtschaftswachstum freuen. Die Stadt stärkt somit nicht nur ihre Position als attraktiver Arbeitgeber, sondern wird auch als Wohnort zunehmend interessanter.

Um den Anforderungen an modernen und leistbaren Wohnraum gerecht zu werden, sollen deshalb neben zahlreichen Renovierungen auch Neubauten geschaffen werden. Dabei ist der Stadtgemeinde ein ressourcenschonender Umgang mit Grund und Boden wichtig. Wie dieser neue Wohnraum aussehen soll, will die Stadtgemeinde mit der Bevölkerung entwickeln.  

Wie soll der Wohn- und Lebensraum für künftige Generationen am Schirmitzbühel Nord aussehen?

Aufgabe

Am Schirmitzbühel Nord sollen Wohnungen für die nächsten Generationen gebaut werden. Damit mit der Ressource Boden dabei sparsam umgegangen wird, sollen dort neue Mehrparteienhäuser ihren Platz finden. Um auf die Bedürfnisse der Nachbarschaft ebenso wie auf jene von potenziellen BewohnerInnen einzugehen, lädt die Stadtgemeinde Kapfenberg mit der Gemysag GmbH und der ZuWo Zufrieden Wohnen GmbH ein, gemeinsam mit der Bevölkerung diese neue Wohnsiedlung zu gestalten.

Ablauf

Drei Tage lang ist das Team von nonconform für Sie da – 
auf der Suche nach Ihren Ideen, Visionen und guten Gesprächen.

Das offene Ideenbüro befindet sich im Haus der Begegnung am Schirmitzbühel.

Dienstag, 12. März

15:00 – 19:00
Offenes Ideenbüro

Besuchen Sie uns im temporären Büro im Haus der Begegnung am Schirmitzbühel und erzählen Sie uns von Ihren Ideen, Vorstellungen und Bedürfnissen!

 

19:00

Gemeinsamer Ideenstammtisch

Bringen Sie Ihre Ideen im Workshop ein und tüfteln Sie mit allen Anwesenden an der Gestaltung des künftigen Wohnraums!

Mittwoch, 13. März

9:00 – 12:30

Offenes Ideenbüro

 

14:00 – 19:00

Offenes Ideenbüro

 

19:00

Ideen auf dem Prüfstand

Wir bündeln für den Workshop die Erkenntnisse der ersten beiden Tage und entwickeln gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten weiter.

Donnerstag, 14. März

9:00 – 12:00
Offenes Ideenbüro

 

19:00
Schlusspräsentation

Bei Speis und Trank lassen wir die Ideenwerkstatt gemütlich ausklingen und stoßen auf das gemeinsam entwickelte Konzept an!

Jetzt Ideen sammeln!

Wie soll der Wohn- und Lebensraum am Schirmitzbühel Nord für künftige Generationen aussehen?

 

Wie würden Sie sich neuen Wohnraum vorstellen?

Was muss dabei beachtet werden?

 

Das Ideenforum dient dem gemeinsamen Austausch und ist für Diskussionen da. Hier können Sie Ideen posten, bewerten und mit anderen darüber diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Welche Ideen und Vorschläge haben Sie schon parat? Füllen Sie damit die Ideenboxen, die ab 25. Februar 2019 in der Stadtgemeinde verteilt sind und wir sehen uns diese dann vor Ort gemeinsam an!

 

 

Standort der Ideenboxen

Büro- und Postcenter

Tabak Trafik Schaufler

Tabak Trafik Gassler-Folk

Neue Mittelschule

Kindergarten

Konditorei Fuchs

Sparkasse

Apotheke

Sportcafe Austria

…und natürlich im Bürgerbüro der Stadtgemeinde!

Ergebnis

„Wie soll künftiger Wohn- und Lebensraum am Schirmitzbühel aussehen?“, diese Frage galt es von 12. bis 14. März im Rahmen eines dreitägigen Bürgerbeteiligungsprozesses zu beantworten. Die Stadtgemeinde Kapfenberg, die Gemysag GmbH und die ZuWo Zufrieden Wohnen GmbH luden alle Interessierten BürgerInnen ein, gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Bebauung eines Grundstückes am Zöllgrabenbach zu entwickeln.

 

Drei intensive Tage

Als erste Phase eines Architekturwettbewerbes wurden innerhalb von drei Tagen Regeln für einzuhaltende Abstände von benachbarten Grundstücken, maximale Bebauungshöhen und die Berücksichtigung von Sonneneinstrahlung, Sichtachsen und Grünflächen entwickelt. Ziel dieser Regeln ist es, die bestehenden Wohnqualitäten der AnrainerInnen bestmöglich zu erhalten. Diese Regeln werden in weiterer Folge in der Ausschreibung des Architekturwettbewerbs integriert und wichtige Entscheidungskriterien für die Wettbewerbsjury bilden. Zur Fortführung des Beteiligungsprozesses wurde seitens der Bauträger zugesagt, dass die AnrainerInnen durch eine Person in beratender Funktion im gesamten Ausschreibungs- und Entscheidungsprozess des Wettbewerbs vertreten und involviert sind.

 

Thema Verkehr

 Auch über den Verkehr wurde gesprochen: Gemeinsam mit BürgerInnen entwickelten Verkehrs- und Mobilitätsexperten eine mögliche Verkehrsorganisation, die den Durchzugsverkehr auf Hauptstraßen bündelt und die Wohngebiete beruhigt. Schon im Sommer 2019 soll dies in einer mehrwöchigen Testphase ausprobiert, daraufhin ausführlich evaluiert sowie Betroffene befragt werden, um langfristige Maßnahmen abzuwägen. Innovative Ansätze wurden auch in Zusammenarbeit mit den lokalen Verkehrsbetrieben MVG und der FH Joanneum entwickelt: Ein Mobilitätsknoten mit Sharing-Angeboten für E-Autos, E-Räder und weitere mögliche Mobilitätsformen soll entstehen, von dem ebenso die AnrainerInnen profitieren werden. Die Verkehrsbetriebe denken auch über neue Angebote nach, die die Nutzung verschiedener Mobilitätsformen verbinden und vereinfachen.

 

„Wir haben die Möglichkeit bekommen, auf Augenhöhe mit den Bauträgern, Stadt und Fachexperten zu arbeiten und konstruktiv gemeinsam etwas zu entwickeln“, zeigt sich Rudolf S. als Vertreter einer Bürgerinitiative von AnrainerInnen mit dem Beteiligungsprozess zufrieden.