Nutzergruppen

nonconform
26. Juni 2020

Ein Treffpunkt für viele!

Die Vier Stockwerke der Kulturfabrik beherbergen derzeit unterschiedlichste Gruppen von Nutzer*innen. Aufgrund der natürlich gewachsenen Organisation innerhalb des Gebäudes gibt es derzeit noch kein Organigramm, welches alle Gruppen und Untergruppen sowie die spezifische Raumbelegung abbildet. Im Laufe des Prozesses zur Erarbeitung des Zukunftskonzeptes wird auch ein solches Organigramm erstellt. Folgend werden daher nur die Hauptnutzer*innen der Stockwerke beschrieben. Falls Sie noch Ergänzungen haben freuen wir uns über Ihre Mithilfe in Form eines Beitrages auf der digitalen Ideenwand.

Erdgeschoss:

Jugendzentrum (JUZ)

Das Jugendzentrum besteht seit etwa 1979. Das heutige JUZ versteht sich als Einrichtung der offenen Kinder und Jugendhilfe und ist Begegnungs- und Freizeitstätte für (Schul-)Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Neben Elternhaus, Schule, Sportverein etc. bietet das Jugendzentrum den Jugendlichen einen Ort, um sich selbst im Umgang mit Regeln und Normen zu erfahren und in warmherziger Atmosphäre Neues zu entdecken, sich abzulösen vom Elternhaus und selbstständiger zu werden.

Daneben bietet das JUZ noch Raum für weitere Angebote:

  • Graffitiworkshop für alle von 6-99 Jahren
  • Austausch von Mensch zu Mensch – ein Angebot des Vereins Vlothoer für Flüchtlinge
  • Sprachkurse für Flüchtlinge
1. Etage: Stadtbücherei, Kulturbüro und großer Veranstaltungssaal

Stadtbücherei

Die Stadt Vlotho betreibt die Bücherei in der Kulturfabrik. Neben klassischer Unterhaltungs- und Fachliteratur umfasst das Angebot auch Zeitschriften, Hörbücher, DVDs und Musik-CDs.

Förderverein der Stadtbücherei

Der  Förderverein der Stadtbücherei Vlotho e.V. wurde 1996 gegründet. Er bietet ein vielfältiges Angebot in Kooperation mit den Schulen und den Kindertagesstätten der Stadt Vlotho. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Veranstaltungsbereich in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Kulturfabrik Vlotho. Zudem gibt es vielfältige Kooperationen bei Veranstaltungen mit weiteren Institutionen und interessierten Personen der Stadt Vlotho.

Kulturbüro

Das Kulturbüro der Stadt Vlotho hat ebenfalls seinen Sitz im ersten Stock der Kulturfabrik. Das Kulturbüro entwickelt ein städtisches Kulturkonzept, begleitet und unterstützt ehrenamtliche Kulturschaffende und sorgt für die kulturelle Vernetzung in und um Vlotho. Zudem begleitet das Kulturbüro die Erstellung des Zukunftskonzeptes.

 

Veranstaltungssaal

Der Große Veranstaltungssaal ist das Herzstück der Kulturfabrik. Er kann von Institutionen und Vereinen kostenfrei genutzt werden. Dabei gibt es nur zwei Auflagen: es dürfen keine politischen und keine rein kommerziellen Veranstaltungen angeboten werden. Derzeit wird der Saal von unterschiedlichen Gruppen genutzt, etwa einer Barfußtanzgruppe und dem Gymnasium. Auch die Veranstaltungen des Fördervereins der Stadtbücherei und des JUZ finden hier statt.

2. Etage:

Jugendkunstschule

Die Jugendkunstschule Vlotho wurde 1974 von engagierten Kunstpädagog*innen, Künstler*innen, Eltern und Lehrer*innen gegründet und bietet seither ein breit gefächertes Angebot von langfristig angelegten Kursen, Workshops und Schul- und Ferienprojekten, die für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen geeignet sind. Angeboten werden Kurse in den Bereichen Musik, Kunst/Kreatives, Theater/Tanz und Digitale Fotografie/Neue Medien.
Im musikalischen Bereich können interessierte Kinder zwischen verschiedenen Instrumenten wie Klavier, Gitarre, Geige, Flötenensemble und weiteren Musikgruppen wählen. In den künstlerisch-kreativen Kursen finden die jungen Teilnehmer Anleitung und Anregung zur Entfaltung ihrer Fantasie und Förderung ihrer künstlerischen Anlagen.

3. Etage:

Heimatmuseum

Der Heimatverein-Vlotho betreibt im obersten Geschoss der Kulturfabrik das Heimatmuseum. Ursprünglich im Jahr 1974 als Heimatstube gegründet und seit 1984 für die Öffentlichkeit zugänglich wurde das Heimatmuseum zwischen 2015 und 2017 umfassend erneuert. Es hat von März bis November jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet. Der Inhalt des Museums präsentiert die regionale Geschichte und bezieht sich auch auf die Historie des Gebäudes als Zigarrenfabrik.

0 Kommentare

Copy link