Workshop 2: Workshop mit den Hauptnutzer*innen: Bestand, Bedarfe und Impulse

nonconform
21. Juli 2020

Workshop mit den Hauptnutzer*innen

 

Auf den Auftakt mit der Stadtverwaltung folgte am 20. Juli um 18:00 Uhr ein Workshop mit den Hauptnutzer*innen der Kulturfabrik.

Gemeinsam mit Vertreter*innen aller Institutionen des Hauses wurden erst die jeweiligen Zugänge und Fragen gesammelt. Dabei ging es zum einen um konkrete Nutzungsbedarfe und um Fragen der Organisation und Kommunikation; weiters waren bauliche Aspekte wie Zugänglichkeit und Orientierung – und damit die Frage der Sichtbarkeit und Öffnung der Kulturfabrik nach außen – ein Thema.

Bevor es in Kleingruppen an die vertiefende Arbeit dazu ging, wurden die Essenzen des Workshops mit der Verwaltung und damit auch deren Perspektiven vom nonconform-Team zusammenfassend vermittelt,
und mit einem kurzen Input zu Aufgabe und Rahmen des Prozesses konnte auf Fragen zu Finanzierung und Umsetzung eingegangen werden.

Hier die Essenzen der drei Arbeitsgruppen zu Nutzung, bauliche Aspekte und Organisation und Kommunikation – mehr dazu kann auf den digitalen Flipcharts dazu nachgelesen werden!

Nutzungen

 

Hier ging es darum, einen Überblick über Nutzungsbedarfe, fehlende Raumressourcen oder auch nicht optimal nutzbare Räumlichkeiten und Mängel zu schaffen. Eine Conclusio der Arbeitsgruppe war auch das formulierte Ziel, mehr Räumlichkeiten in Synergie und insbesondere geschossübergreifend nutzen zu können.
Neben der Organisation der Raumnutzung geht es darum, mit Unterstützung der Stadt, Strukturen für eine neue Generation junger Menschen, die sich um die Bespielung und die einzelnen bestehenden Nutzungen des Hauses auch zukünftig kümmert zu entwickeln. Diese Generationen übergreifende Arbeit wurde bereits von einigen der bestehenden Nutzer*innen begonnen und soll verstärkt weitergeführt werden.
Mehr dazu ist auf dem digitalen Flipchart nachzulesen!

Bauliche Aspekte

 

Welche baulichen Aspekte müssen wir berücksichtigen? Mit dieser Frage verortete die Arbeitsgruppe die baulichen Qualitäten und Herausforderungen schon direkt auf den einzelnen Geschoßplänen des Gebäudes.

Die wesentlichen Punkte waren:
– Ein Leitsystem und Beschilderung, auch im Außenraum, zu schaffen, und generell den Vorplatz und Zugang besser zu lösen – es braucht Klarheit wo der Hauptzugang ist.
– Mehr Sichtbarkeit im Außenraum darüber herzustellen, was drinnen abläuft
– Fehlende Räume: eine Künstlergarderobe, eine Rückzugsmöglichkeit in der Bücherei, mehr Raumbedarf in der Kunstschule
– Die Zuständigkeit für Anschaffungen wie etwa einen Wickeltisch für die Toilette zu klären
– Den Freiraum draußen mit Nutzungen wie Bewegungsplatz, Street Soccer, Basketball aufwerten … oder einem Dachgarten …
– Das Gebäude in seinem Charme und Charakter zu wertschätzen, jedoch dessen Sichtbarkeit im Stadtraum zu steigern
– Und etwas neues, gemeinsames mit mehr Öffentlichkeit zu schaffen: ein Büchercafé oder Kulturcafé im öffentlichen Raum, wo etwa Eltern warten können!

Mehr dazu ist auf dem digitalen Flipchart nachzulesen!

Organisation und Kommunikation

 

Was braucht das Ehrenamt, was brauchen die Institutionen, und was braucht es untereinander und mit der Stadt zum Informationsaustausch und Überblick? Die Bedürfnisse konnten zum Teil sehr konkret formuliert werden:

Es braucht …
… einen Hausmeister

– der sich um Pflege und Wartung des Gebäudes kümmert
– der sich mit der Veranstaltungstechnik auskennt und beim Auf- und Abbau unterstützt
– der rasch reagiert und auch abends und am Wochenende im Notfall erreichbar ist
– der den Nutzern die Alltagslast des sich-um- Pflege- und- Wartung- Kümmerns abnimmt.
– der eine gemeinsame Ansprechperson bei der Stadt für alle Institutionen ist, anstatt eigener Ansprechpersonen für (aktuell nicht) alle Bereiche.
– Es geht dabei nicht darum, dass es einen Ansprechpartner gibt, sondern dass die Pflege- und Wartungsaufgaben gemacht werden.

… einen zeitgemäßen Stand der Technik für

– die Veranstaltungstechnik – sodass sie jeder Nutzer auch bedienen kann
– das Schließsytem – mit einem digitalen Chipsystem statt dem großen Schlüsselbund, das Flexibilität und Haftungssicherheit gewährleistet

… eine digitale Kommunikationsplattform für alle und alles

– Wo – digital – unabhängig von Büroöffnungszeiten kommuniziert werden kann.
– Wo es auch einen Belegungsplan für Veranstaltungen gibt, in den alle Nutzer Ein- und Überblick haben. Wo Hauptnutzer selbst Nutzungen eintragen
  und externe Nutzer bei einer zentralen Ansprechperson (statt beim JUZ) anfragen
– Wo alle Infos zusammenlaufen und sowohl Stadt als auch Nutzer den Ein- und Überblick haben.

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