Workshop 3: Impulsabend mit Unternutzer*innen, Kulturschaffenden und  externen Impulsgeber*innen

nonconform
22. Juli 2020

Impulsabend mit Unternutzer*innen, Kulturschaffenden und  externen Impulsgeber*innen

 

Am 21. Juli fand um 18:00 Uhr der dritte digitale Workshop mit den Unternutzer*innen der Kulturfabrik, Kulturschaffenden und externen
Impulsgeber*innen statt. Bei diesem Impulsabend wurden Ideen von den Teilnehmer*innen in Kleingruppen, sogenannten Mauschelrunden, zu folgenden Fragen erarbeitet:

„In welcher Form kann die  Kulturfabrik  im Stadtraum besser sichtbar werden?“

„Was ist das Potenzial der Kulturfabrik?  Was könnte – so wie sie jetzt ist – noch alles darin stattfinden?“

„Wenn die Kulturfabrik leer stünde, was sollte die Stadt dann damit machen? Welche Nutzung sollte rein?“

„Was muss passieren, damit  dieses Bild der Kulturfabrik  in 10 Jahren Realität ist?”

Die vielfältigen Ideen der Teilnehmer*innen wurden vom Team von nonconform gesammelt und während des Workshops „verbildlicht“.
Mehr dazu kann auf den digitalen Flipcharts nachgelesen werden!

„In welcher Form kann die Kulturfabrik im Stadtraum besser sichtbar werden?“ 

 

Bezugnehmend auf die Essenzen der baulichen Aspekte wurde hier nochmals nach Vorschlägen für die Sichtbarkeit des Gebäudes und der Kommunikation nach außen gesucht. Das Resultat der Suche waren Vorschläge zu Maßnahmen unterschiedlicher Maßstäbe: 

 

– Farbgestaltung der Fassade und des Außenraums 

-Markante, von weitemsichtbare Installationen wie Signalleuchten, Ballone oder Zeppeline 

-Schriftzug am Gebäude 

-Aufwertung des Eingangs

-Hinweisschilder und Plakate im Stadtraum

-CI-Logo

-Größerer Social- Media Auftritt

-Handzettel und Flyer

-1-2 Freikarten für neue Bürger*innen

-Veranstaltungen außer Haus in den Stadtraum verlegen > Kulturfabrik wächst in die Stadt.

 

Mehr Informationen können auf dem digitalen Flipchart nachgelesen werden. 

„Was ist das Potenzial der Kulturfabrik?  Was könnte – so wie sie jetzt ist – noch alles darin stattfinden?“

 

Hierbei sollte nach Vorschlägen zu Adaptionen gesucht werden um das volle Potenzial des Gebäudes und seiner Institutionen,
unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungen, auszuschöpfen:

 

– Ein Raum für Gruppentermine und Besprechungen inkl. Buchungssystem: Eventueller Tausch von Lagerräumlichkeiten in den oberen Geschossen mit Räumen im Keller, wenn Zustand es ermöglicht.

– Ein Cafè bzw. Bistro inkl. Bildungsangebote (Nähkurse, Computerkurse, etc.); Es soll kein Konkurrenzverhältnis zur bestehenden Gastronomie entstehen; Einbindung der Flüchtlingsgruppe oder „wechselnde“ Betreiber.

– Ein Wohnzimmer als Treffpunkt für offene, familiäre Formate (Poetry, Buchclub, etc.)

– Den Veranstaltungsraum vergrößern und mit mobilen Trennwänden ausstatten

– Ein Dachgarten für Sommerveranstaltungen

– Einen Spielplatz für Kindergruppen im Freibereich

– Eine Außenstelle der Kulturfabrik im Bahnhof als Erweiterung

– Die Kulturfabrik als Ausgangs- und Endpunkt für Lauf-, Wander-, und Mountainbiketouren

– Neue Veranstaltungsformate mit Musikschwerpunkt

– Kunstangebote für Menschen über 20 Jahre, als Erweiterung der Jugendkunstschule

– Ein kommunales Kino mit ein bis zwei Vorstellungen im Monat

– Drei Tage „Open Space“ in der Kulturfabrik zum Ideen sammeln

 

Mehr Informationen können auf dem digitalen Flipchart nachgelesen werden.

„Wenn die Kulturfabrik leer stünde, was sollte die Stadt dann damit machen? Welche Nutzung sollte rein?“

 

Man könnte die Kulturfabrik…….

 

„….. leer lassen.“
Die Kulturfabrik sollte offen konzipiert werden, um eine höchstmögliche Flexibilität für die Nutzer zu erzielen. Ein experimenteller Leerstand > Was wird wirklich benötigt?

„….. zum Wohnzimmer im Außenraum machen.“
Eine Adaption des Daches zur Terrasse sowie einer Zonierung des Außenbereichs in drei Teile: Essbereich mit selbstgebauten Möbeln (Biertischgarnituren mit Plexiglas-Abtrennungen, Pallettenmöbel, Schreibtische für Workshops etc.), Waldbereich mit großer Schaukel und Sitzmöglichkeiten, Outdoor Bühnenbereich.

„…. abreißen und etwas Neues bauen.“
Der Neubau könnte beispielsweise ein barrierefreier Wohnbau sein.

„…. zu einem Raum für nicht-populäre bzw. nicht-kommerzielle Kunst machen.“
Dieser Raum hat das Potential Kunst ohne Scham und Barriere zu zeigen.

„…. streichen und renovieren.“
Eine barrierefreie Sanierung soll stattfinden und die bisherigen Nutzungen sollen wieder reinkommen.

„…. zum Teil in den Bahnhof auslagern.“
Die Stadtbücherei evtl. in den Bahnhof verlegen.

„…. im inneren neu erschließen.“
Eine „symbolische“ interne Erschließung damit die Geschoße durchlässiger werden und miteinander verbunden sind.

„…. mit einer Werkstatt für Workshops ausstatten.“
Das Workshop-Angebot sollte verbessert und erweitert werden und die Werkstatt mit der Jugendkunstschule geteilt werden.

„…. um ein Cafè und Kino erweitern.“

 

Mehr Informationen können auf dem digitalen Flipchart nachgelesen werden.

Was muss passieren, damit  dieses Bild der Kulturfabrik in 10 Jahren  Realität  ist? 

 

Zu dieser Frage wurden von den Teilnehmer*innen Schlagwörter gesammelt und in der gemeinsamen Schlussrunde die Abhängigkeiten und Bezüge herausgearbeitet. Als wichtige Aspekte haben sich hierbei neben der finanziellen Komponente, einer möglichen Installation eines Gremiums für Bürgerbeteiligung und die Stärkung des Ehrenamts, Ausdauer, Durchhaltevermögen und die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten herauskristallisiert.  

 

Mehr Informationen können auf dem digitalen Flipchart nachgelesen werden. 

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