Workshop 5: Abschlussworkshop mit der Spurgruppe – Organisatorisches Konzept

nonconform
24. Juli 2020

Organisatorisches Konzept

 

Das organisatorische Konzept für die Zukunft der Kulturfabrik ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beschreibt die „Hardware“ und umfasst Aspekte, welche sich aus der alltäglichen Nutzung ergeben. Der zweite Teil enthält die „Software“ und beschreibt die Herausforderungen, welche sich aus den weichen sozialen Faktoren ergeben.

Teil 1 – Hardware

 

1. Sichere Bedienung

Eine sichere Bedienung und Betrieb der Infrastruktur in der Kulturfabrik muss gewährleistet sein. Dazu muss die Infrastruktur, wie beispielsweise die Stromanlage, angepasst werden.

2. Raumpflege

Es gibt viele Räume und Flächen, welche keiner Nutzergruppe direkt zugeordnet ist. Das hat zur Folge, dass sich für diese Flächen und Räume niemand zuständig fühlt, wie zum Beispiel einige Räume im Keller. Die Pflege und Instandhaltung dieser Räume kann nicht auf ehrenamtlicher Basis erfolgen. Darum sollte eine Hausmeisterperson eingestellt werden.

3. Zugänge

Derzeit gibt es keine Schließanlage in der Kulturfabrik. Dicke Schlüsselbünde sind die Folge davon. Teilweise sind Räume nicht oder nur eingeschränkt zugängig, manche Räume lassen sich nicht absperren, da der Schlüssel fehlt. Es empfiehlt sich die Einrichtung einer elektronischen Schließanlage.

4. Nutzung der Räume

Die Räumlichkeiten der Kulturfabrik werden von unterschiedlichsten Gruppierungen genutzt. Es gibt derzeit kein einheitliches System zur Raumbuchung und auch keinen klaren Überblick über die unterschiedlichen Aktivitäten in den Räumen. Ein digitales System zur Buchung der Räume sollte daher angelegt werden

5. Auftritt nach außen

Der Außenauftritt der Kulturfabrik im digitalen und im gebauten Raum gibt in keiner Weise die Diversität und Attraktivität der angebotenen Aktivitäten wieder. Abzulesen ist diese Tatsache zum einen an dem undifferenzierten Eingangsbereich, andererseits am minimalistischen Internetauftritt.

Teil 2 – Software

 

Der Versuch einer Illustration der Beziehungen zwischen Räumen, Personen und Institutionen offenbart die Komplexität des Beziehungsgefüges innerhalb der Kulturfabrik. Es gibt keine eindeutige Organisationsstruktur. Die Tatsache, dass es hauptamtliche und nebenamtliche Akteur*innen gibt, teilweise ohne klare Abgrenzung ihrer Tätigkeitsbereiche, trägt weiter zur Komplexität bei. Für den weiteren geregelten Betrieb ist es empfehlenswert, eine spezifische Organisationsform für die Kulturfabrik zu finden. Die Erarbeitung einer solchen Organisationsform sollte mit Hilfe einer externen Beratung erfolgen.

 Die präsentierten Folien zum organisatorischen Konzept können hier heruntergeladen werden:

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