Wolfgang Kil

lebt als Architekturkritiker und Publizist in Berlin. Nach dem Studium in Weimar war er u. a. angestellter Architekt im Ostberliner Wohnungsbaukombinat, ab 1978 Redakteur verschiedener Fachzeitschriften, darunter auch beim Fachmagazin Bauwelt. Seit 1995 freiberuflich, schreibt er bevorzugt über den Umgang mit DDR-Architektur, zu Hintergründen wie Folgen des demografischen Wandels, über schrumpfende Städte und die Zukunft ländlicher Räume angesichts von Klimawandel und Energiewende. In jüngster Zeit hat er sich verstärkt Osteuropa, und hier besonders dem Erbe der Sowjetmoderne zugewandt. Er ist Autor mehrerer Bücher, 1997 erhielt er den Kritikerpreis des Bundes Deutscher Architekten BDA.

Publikationen u.a.:

  • Land ohne Übergang; Deutschlands neue Grenze. Mit Fotografien von Joachim Richau. Berlin 1992
  • Gründerparadiese. Vom Bauen in Zeiten des Übergangs. Berlin (Verlag Bauwesen) 2000
  • Werksiedlungen – Wohnform des Industriezeitalters. Dresden 2003
  • Luxus der Leere. Vom schwierigen Rückzug aus der Wachstumswelt. Wuppertal 2004
  • Das Wunder von Leinefelde. Dresden 2008. Engl. Ausgabe: The Marvel of Leinefelde ebenda, 2008, japan. Ausgabe 2009
  • Insel der besonderen Freiheiten. In: IBA Fürst-Pückler-Land (Hrsg.): Verwundete Landschaft neu gestalten. Die IBA-Werkstatt in der Lausitz. Berlin 2012. Engl. Fassung in: IBA Fürst-Pückler-Land (ed.): Redesigning Wounded Landscape, ebenda
  • Geduldsfeld – Slow City – Immobiliencharts? In: Michael Ziehl et. al. (Hrsg.): Second Hand Spaces. Über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel. Berlin 2012 (dt./engl.).
  • Bleiberecht zum Höchstgebot? In: Informationen zur Raumentwicklung, BBSR (Bonn), Heft 2/2014
  • Ländliche Szenen. In: Informationen zur Raumentwicklung. Hrsg. BBSR (Stuttgart) H. 5/2015