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Was ist der Werkraum?

Der Weg zur Bundesgartenschau 2035 ist ein langfristiger Prozess. Mit dem Werkraum BUGA 2035 entsteht dafür ein offener Denk- und Arbeitsraum, in dem zentrale Fragen der zukünftigen Stadtentwicklung frühzeitig gemeinsam diskutiert werden.

Der Werkraum greift die Gestaltungsaufgaben der BUGA – Mosaike, Fugen und Kommunikation – auf und vertieft sie in drei thematischen Innovationswerkstätten. In diesen Werkstätten werden neue Ideen entwickelt und weitergedacht.

Ziel des Werkraums ist es, Zielbilder, Anforderungen und Qualitätsmaßstäbe festzulegen. Diese wollen als Orientierung für spätere Planungen und Wettbewerbe dienen. Dabei wird konkret gezeigt, was die Leitidee „Eine Stadt wird BUGA“ für die zukünftige Entwicklung Dessau-Roßlaus bedeutet. Baukultur und Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Ziele der Werkstätten

Die Werkstätten sollen

  • neue Lösungen für wichtige Fragen der Stadtentwicklung und Landschaftspflege in Dessau-Roßlau entwickeln,
  • innovative Projektideen für Attraktionen auf den Flächen der BUGA 2035 erarbeiten,
  • die Öffentlichkeit in der Stadt einbeziehen und auf dem Weg zu neuen Lösungen mitnehmen.

Wer arbeitet im Werkraum?

Der Werkraum BUGA 2035 ist interdisziplinär angelegt. Das bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Dazu gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft sowie Akteurinnen und Akteure aus der Region. Ergänzt wird das Team durch externe Expertinnen und Experten aus Forschung, Lehre und Praxis.

Durch das Zusammenkommen verschiedener Fachrichtungen entstehen neue Perspektiven und Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt.

Die 3 Innovationswerkstätten

Zukunftsfähige Parks und Landschaftsräume in Verbindung von Tradition und Vision

Die Werkstatt Mosaik widmet sich den Parks und Landschaftsräumen. Die historisch gewachsenen, bedeutenden Grünanlagen sind zentrale Elemente der BUGA und der zukünftigen Stadtentwicklung Dessau-Roßlaus. Sie stehen für die Aufgabe, Freiräume unter den Bedingungen des Klimawandels, veränderter Nutzungsanforderungen und begrenzter Ressourcen weiterzuentwickeln. Dabei geht es sowohl um funktionale Aspekte – wie Kühlung, Wasserrückhalt, Biodiversität und Pflege – als auch um Nutzungsqualität und baukulturelle Fragen. 

Zentrale Fragen

Welche Rolle sollen historische Park- und Landschaftsräume in einer klimaangepassten Stadt spielen?

Wie können sie für den Umgang mit Hitze, Trockenheit und Starkregen gerüstet und gleichzeitig zukunftsfähig attraktiv gestaltet werden?

Wie lassen sich Schutz, Pflege und Nutzung von Stadtgrün in Zukunft gut miteinander verbinden?

Neue Stadtlandschaften – Urbanen Wandel gestalten!

Die Werkstatt Fugen richtet den Blick auf Straßen, Wege, Übergänge, Zwischenräume als verbindende Element im Stadtmosaik. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Umgangs mit Schrumpfung, Leerstand und veränderten sozialen Strukturen sowie wie neue Ansprüche an Mobilität, Arbeit und Aufenthalt im öffentlichen Raum. Aspekte wie soziale Teilhabe, Materialkreisläufe, Klimaschutz und Klimaanpassung, nachhaltige Bauweisen und auch die baukulturellen Qualitäten bilden zentrale Bezugspunkte. Prozesse, Mitwirkung und Partizipation werden dabei als wesentliche Bestandteile der Planung betrachtet.

Zentrale Fragen

Wie können Straßenräume und urbane Freiräume so entwickelt werden, dass sie künftig robust, anpassungsfähig und sozial wirksam sind?

Wie können die Flächen der BUGA so miteinander vernetzt werden, dass nicht nur ein ganzheitliches Ausstellungserlebnis entsteht, sondern auch langfristige Mehrwerte für Biodiversität und Klimaanpassung? 

Wie können Aspekte sozialer Nachhaltigkeit – wie Teilhabe, Barriere- freiheit oder gesundheitliche Effekte – in die Planung integriert werden?

Stadt erzählen – Erlebnisräume der Zukunft öffnen!

Wie sollen die Gäste aber auch die Bürgerinnen und Bürger Dessau-Roßlaus die BUGA erleben? 

Die Werkstatt Kommunikation beschäftigt sich mit der Frage, wie die BUGA 2035 als dezentrale Stadtausstellung vermittelt und im Stadtraum wahrnehmbar gemacht werden kann. Sie nimmt aktuelle und zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation, Information und Vermittlung in den Blick und fragt danach, wie Inhalte, Orte und Prozesse verständlich, zugänglich und zusammenhängend sichtbar gemacht werden. Auch organisatorische und technische Aspekte wie Besucherlenkung, Logistik, temporäre Infrastrukturen sowie die nachhaltige Ausgestaltung von BUGA-Bauten und -Formaten werden thematisiert. 

Zentrale Fragen

Wie kann die BUGA 2035 als dezentrale Stadtausstellung für unterschiedliche Zielgruppen verständlich und erlebbar werden?

Wie lassen sich Orte, Themen und Projekte der BUGA miteinander verbinden und sichtbar machen? Wie können hier analoge und digitale Formate sinnvoll zusammenspielen?

Wie kann Orientierung im Stadtraum geschaffen werden – für Gäste wie für die Stadtgesellschaft?

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