Rückblick

Mit der dritten Innovationswerkstatt „Kommunikation“ am 5. und 6. Juni 2026 fand der Werkraum BUGA 2035 seinen Abschluss. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Bundesgartenschau 2035 als dezentrale Stadtausstellung vermittelt, erlebbar und im Stadtgebiet sichtbar gemacht werden kann.

Wie bereits in den vorherigen Werkstätten bildete ein gemeinsamer Spaziergang den Auftakt. Ausgehend vom Bauhaus Museum führte die Route über die Kavalierstraße, die Wolfgangstraße und den Bahnhofsbereich bis zum Friedensplatz mit dem Vorplatz des Anhaltischen Theaters sowie durch den Stadtpark und entlang der Fritz-Hesse-Straße. An diesen Orten wurden Potenziale und Herausforderungen für Orientierung, Vermittlung und Besuchserlebnis diskutiert sowie erste Ideen für die weitere Werkstattarbeit gesammelt.

Am Abend wurde die Werkstatt für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach Impulsvorträgen von Expertinnen und Experten standen innovative Ansätze für die Kommunikation und Vermittlung der BUGA 2035 im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde diskutiert, wie die Besonderheiten Dessau-Roßlaus sichtbar gemacht, unterschiedliche Zielgruppen erreicht und die Stadtgesellschaft langfristig eingebunden werden können.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Konkretisierung. In Arbeitsgruppen entwickelten Fachleute, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft konkrete Projektideen und Zukunftsbilder. Dabei entstanden unter anderem Ansätze für ein stadtweites Netzwerk von „BUGA-Freundschaften“, mobile Beteiligungsformate wie eine „BUGA-Bude“ in den Stadtteilen, Starter-Kits und Pop-up-Projekte für eigenes Engagement sowie Konzepte, die verborgene Stadträume unter dem Motto „BUGA vor der Haustür“ sichtbar machen. Auch die Frage, wie Kinder und Jugendliche über Schulen und eigene Beteiligungsstrukturen zu aktiven Mitgestalterinnen und Mitgestaltern der BUGA werden können, spielte eine wichtige Rolle.

Die Projektideen wurden nicht als fertige Lösungen verstanden, sondern als beispielhafte Modelle. Aus ihnen wurden übergreifende Erkenntnisse und Leitideen für die weitere Planung der BUGA 2035 abgeleitet. Im gemeinsamen Abschluss wurden die Ergebnisse präsentiert, reflektiert und mit den Erkenntnissen der beiden vorangegangenen Innovationswerkstätten verknüpft. So entstand ein weiteres wichtiges Puzzlestück für die zukünftige Entwicklung der BUGA 2035 in Dessau-Roßlau.

Die Impulsvorträge der Expertinnen und Experten können Sie hier nachlesen.

Im Mittelpunkt der zweiten Innovationswerkstatt „Fugen“ am 17. und 18. April 2026 stand die Frage, wie Verbindungen im Stadtraum – zwischen Orten, Nutzungen und Menschen – gestärkt und zukunftsfähig gestaltet werden können. Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten Werkstatt wurden damit gezielt jene Räume in den Fokus gerückt, die zwischen den „Mosaiken“ liegen und diese miteinander verknüpfen.

Wie bereits in der ersten Innovationswerkstatt bildete ein gemeinsamer Spaziergang den Auftakt. Dieser begann an der Georgenkirche und führte durch zentrale innerstädtische Räume – unter anderem entlang der Askanischen Straße, über den Schlossplatz sowie durch Marktstraße und Kavalierstraße. Dabei wurden insbesondere Übergänge, Verbindungsachsen und Stadträume betrachtet die großes Potenzial für zukünftige Entwicklungen bieten. Im gemeinsamen Austausch wurden Eindrücke gesammelt, Stärken und Herausforderungen identifiziert und erste Fragestellungen formuliert. Während sich die erste Werkstatt stärker mit größeren Freiräumen beschäftigte, lag der Fokus hier auf urbanen Zwischenräumen, Straßen und Plätzen als verbindende Elemente im Stadtraum.

Am Abend wurde die Werkstatt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der Georgenkirche geöffnet. Nach Impulsvorträgen von Expertinnen und Experten wurden Ansätze für Innovationen in einer offenen Diskussion gemeinsam mit dem Publikum weitergedacht.

Der zweite Tag stand – wie schon in der ersten Werkstatt – im Zeichen der Konkretisierung: In Arbeitsgruppen wurden gemeinsam mit Fachleuten, Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtverwaltung, Initiativen und Stadtgesellschaft konkrete Projektideen entwickelt. An ausgewählten Orten entstanden exemplarische Ansätze – so z.B. Lösungen für eine grüne, innovative und zukunftsfähige Gestaltung der Askanischen Straße, ein kinderfreundlicher Rundweg durch die Innenstadt oder die SERO-Projektidee zur Wiedernutzung vorhandener Baustoffe bei der Gestaltung der BUGA und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Diese verstehen sich nicht als fertige Lösungen, sondern als übertragbare Modelle. Aus den Entwürfen wurden übergeordnete Erkenntnisse, Leitideen und Bausteine für den weiteren Prozess abgeleitet, die an die Ergebnisse der ersten Werkstatt anknüpfen und diese ergänzen.

Die Ergebnisse wurden öffentlich präsentiert, in einer Ausstellung sichtbar gemacht und gemeinsam reflektiert. So verdichten sich die Erkenntnisse schrittweise zu einem Gesamtbild für den weiteren Prozess hin zur BUGA 2035.

Die Impulsvorträge der Expertinnen und Experten können Sie hier nachlesen.